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Ingrid Stiel
Hallo,
mein Name ist Ingrid Stiel, habe zwei Töchter und wohne in Wolfsgraben in Niederösterreich (ca. 20 km westlich von Wien). Von Kindheit an haben mich Pferde interessiert und fasziniert und ich nutzte jede Gelegenheit, mich mit Pferden zu beschäftigen. Nicht nur das Reiten war für mich wichtig, sondern die Beschäftigung mit den Pferden an sich. Nach gut 25 Jahren im englischen Sattel, lernte ich vor ca. 20 Jahren die Westernreitweise kennen und schätzen. Auch Willi, mein Mann, und unsere Töchter Barbara und Andrea fanden an dieser Art zu reiten mehr Gefallen. Dem Umstieg auf die Westernreiterei stand also nichts mehr im Wege und wir kauften eine Quarter Horse-Stute. Mit ihr konnte ich endlich auch beginnen, meine Ideen vom "anderen Umgang mit dem Pferd" (z.B. Reiten ohne Zäumung) umzusetzen. Meine jüngere Tochter Andrea (inzwischen als erfolgreicher Westernreittrainer unterwegs - schau mal auf Ihre homepage www.westernriding.cc ) und ich starteten mit Doc´s Lady Diamond auch auf unseren ersten Westernreitturnieren. Nach mehreren Kursen mit in- und ausländischen Trainern folgte meine Ausbildung zum Westernreitwart. Um mich weiterzubilden besuchte ich Kurse mit Hardy Oelke, George Maschalani, Jean-Claude Dysli, Ray Hunt, Peter Kreinberg, Mark Rashid und Vern Sapergia. Weil ich nie genug davon bekommen kann, noch mehr über Pferde zu lernen, war ich auch beim ersten Pferdesamariterkurs in Österreich dabei.
Und als 1996 in Österreich der erste Parelli Natural Horsemanship-Kurs mit Urs Heer stattfand, konnten Willi und ich uns diesen natürlich auch nicht entgehen lassen. Uns gefiel, wie hier ein artgerechter Umgang mit den Pferden vermittelt wurde, der auf Vertrauen und Respekt aufbaut und somit das Verständnis zwischen Mensch und Pferd entscheidend verbessert. Also beschlossen wir, mit unseren Pferden auch auf diese Weise weiterzuarbeiten. Es folgten mehrere Horsemanship-Kurse mit verschiedenen Trainern. Unter anderem konnte ich auch die Gelegenheit nützen mit Pat Parelli selbst zu arbeiten und im Frühjahr 2001 flog ich in die USA um bei Kursen mit Mark Rashid und Ray Hunt dabeizusein.
Unter den verschiedenen Trainern hat sich für mich Mark Rashid als der effektivste herausgestellt. Seine Einstellung zu den Pferden und seine Philosophie vom berühmten "Finding the Try" sind genau das, was ich im Umgang mit den Pferden für wichtig halte und somit ist seine Methode diejenige, die meine Arbeit mit den Pferden am meisten beeinflusst.
2002 verbrachte ich wieder 1 Woche bei Mark Rashid, der diesmal nach Schottland gekommen war und dort Kurse abhielt. Meine Artikel zu diesen Reisen findet Ihr hier unter "Considering". Sie wurden auch in der Western News veröffentlicht, wo ihr auch weitere interessante Artikel zum Thema Horsemanship findet. Sollten euch ein paar Ausgaben der Western News fehlen, könnt Ihr auch auf der Homepage der AWA (Austrian Western Riding and Breeding Association) unter Western News/Artikel nachsehen: www.awa.at
Zur Zeit besitze ich zwei Pferde: Jeremy Command, unseren 1994 geborenen QH-Wallach, mit dem meine Tochter Andrea (und manchmal auch ich) gerne an Westernturnieren teilnahm und Doc´slys Stutfohlen Docs San Joy (imprint-trainiert nach Dr. Robert Miller und Horsemanship-trainiert). Sie habe ich mit 4 Jahren an eine Freundin verkauft, sie aber umständhalber wieder in meine Obhut genommen. Joy lebt nach wie vor mit Jeremy im Offenstall mit großem Auslauf und riesiger Graskoppel im Reitstall der Familie Gaisbüchler in Hochrotherd im Wienerwald. Sie wird von Christa und Saskia regelmäßig geritten und liebevoll betreut. Docs Lady Diamond, genannt Doc´sly unsere 1990 geborenen Palomino Quarter Horse-Stute musste ich leider 2010 einschläfern lassen.
Neben den Pferden gehören noch Mischlings-Hündin Kerry und 1 Kater zur Familie.
Neben meinem Job als Einkaufs-/Verkaufs-Sachbearbeiterin beschäftige ich mich mit dem Horsemanship-Training und Westernreitunterricht in Form von Kursen und Einzelstunden. Ich bin auch als "fahrender Reitlehrer" unterwegs, um Westernreiten und Horsemanship zu vermitteln. Es ist erstaunlich, wie sich die Beziehung zwischen Menschen und ihren Pferden verbessert, wenn sie beginnen, einander besser zu verstehen. Es macht immer wieder Spaß, mit Menschen zusammen zu sein, die für einen "anderen" Weg des Pferde-Handlings offen sind und so, im Interesse der Pferde, neue (alte?) Wege gehen wollen.
Nach 34 gemeinsam verbrachten Jahren ist Willi im Dezember 2007 verstorben. Er hat unsere Töchter und mich immer in allen unseren Interessen unterstützt. Es war schön, soviele Jahre gemeinsam verbringen zu dürfen.

Leuchtende Tage
nicht weinen, dass sie vorüber,
sondern lächeln, dass sie
gewesen
(Konfuzius)
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